... ist ein sehr amüsanter Mensch. Gerade zurück von einer Lesung. Kann ich nur empfehlen.
Er sitzt ganz gemütlich auf der Bühne, putzt sich ungestört die Nase und erzählt. So in etwa so etwas:
"In New York hatten wir mal eine zugelaufene Katze. Wegen dieser schönen, alten Feuerleitern können Katzen sich in New York aussuchen, wo sie wohnen wollen. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause kam, habe ich mir meinen Chilium angezündet und mein Six Pack of Schäfer ausgepackt.
Dann hat die Katze sich neben mich gesetzt und an dem Chilium geschnuppert, direkt an der Glut. Ich habe in den Fernseher geglotzt, die Katze an die Wand, und beide sagten wir uns: "Too much, man, just too much man."
Hier noch eine Kostprobe:
Ralf Sotscheck: "Als wir und vor vielen Jahren kennenlernten, hatte ich noch einen Bart, und deiner war schwarz. Jetzt bin ich glatt rasiert, und dein Bart ist grau. Hast du mal erwogen, ihn zu färben, damit man die Essensreste nicht sieht?
Rowohlt: "Das habe ich schon mal gemacht, aber nicht wegen der Essensreste. .... Meinen Bart sah man nur im Gegenlicht, damals, weil es nur ein weißblonder Flaum war. Da habe ich meine Nichte Muschi bestochen, dass sie mir in der Drogerie Polycolor-Färbe-Schampoo holt. Sie hat mir in die Hand versprochen, dass sie es niemandem sagt. Ich färbte mir den Bartflaum mit Polycolor dunkel und seitdem ist der Bart sichtbar. Er blieb seltsamerweise sichtbar. Der Bart hatte also gemerkt, was von ihm erwartet wurde."
Man fühlt sich nicht wie bei einer Lesung, sondern wie mit einem alten Bekannten zuhause und will gar nicht mehr gehen...
http://www.harryrowohlt.com/
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